Gehe zu Inhalt

Cookies auf der Website des Verbindungsbüros des Europäischen Parlaments in Österreich

Um unseren NutzerInnen die bestmögliche Browsing-Anwendung auf unserer Website zu ermöglichen, setzen wir Cookies ein. Wir nutzen Google Analytics ausschließlich zu statistischen Zwecken.

Weiter
 
 
 
27-11-2019
 .

LUX-Preis 2019: “Gott existiert, ihr Name ist Petrunya” gewinnt Filmpreis des EP

Der Film von Teona Mitevska erhält den 13. LUX-Preis des Europäischen Parlaments, wie Parlampentspräsident Sassoli am Mittwoch in Straßburg verkündete.

 .
Die wichtigsten Ergebnisse zum Eurobarometer zu Klimafragen
"Gott existiert, ihr Name ist Petrunya" von Regisseurin Teona Mitevska gewinnt den LUX-Filmpreis 2019"

Präsident David Sassoli gratulierte den drei Finalisten:

„Es ist nicht immer einfach, mit der Komplexität unserer täglichen Arbeit umzugehen, ohne sich in den technischen Aspekten der parlamentarischen Tätigkeit zu verhaken. Wir müssen auch Emotionen vermitteln und eine neue Sprache benutzen. Der LUX-Preis ist ein einzigartiges Mittel, das uns dabei hilft: Einwanderung, das Recht auf Gesundheitsversorgung, Feminismus und politische Ethik - all das sind Themen, die jene Filme behandeln, die der LUX-Preis fördert. Wir müssen die Gelegenheit nutzen und uns damit auseinandersetzen. Die Bewältigung der Klimakrise, unserer kolonialen Vergangenheit oder die Diskussion über unser Gesellschaftsmodell durch das Kino ist eine anregende Herausforderung, die es zu fördern gilt. Wir sind das einzige Parlament der Welt, das einen Filmpreis verleiht. Lasst uns stolz darauf sein.“

"Ich möchte es noch einmal betonen: Wir müssen besonders stolz auf den LUX-Preis sein, den Preis unseres Parlaments, auf die Regisseure und Autoren, die wir treffen durften. Es lebe die Meinungsfreiheit, es lebe das europäische Kino, es lebe der LUX-Preis".

„Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“ von Teona Mitevska wurde in Nordmazedonien, Belgien, Slowenien, Kroatien und Frankreich koproduziert. Der Film erzählt die Geschichte einer jungen arbeitslosen Frau, die während der orthodoxen Dreikönigszeremonie das Rennen um das Heilige Kreuz gewinnt. Sie hat plötzlich Zugang zu einer religiösen Tradition, die normalerweise nur Männern offensteht. Der Film gilt als wichtiger Beitrag zum feministischen Kampf gegen konservative Gesellschaften.

Die anderen beiden Finalisten für den LUX-Preis 2019 waren der in Dänemark, Norwegen, Schweden und Belgien koproduzierte Dokumentarfilm „Wer tötete Dag Hammarskjöld?“ vom dänischen Regisseur Mads Brügge und „The Realm“ von Rodrigo Sorogoyen, koproduziert in Spanien und Frankreich.

Eine Pressekonferenz mit EP-Vizepräsidentin Klara Dobrev (S&D, HU), der Vorsitzenden des EP-Kulturausschusses Sabine Verheyen (EVP, DE) und den Regisseuren und Produzenten der drei Filme findet nach der Verleihung des Preises um 15:30 Uhr im Europäischen Parlament in Straßburg statt.

Den Livestream der Pressekonferenz finden Sie unter diesem Link.

Mehr Informationen zum LUX-Filmpreis 2019 und dem Auswahlverfahren.

 

WEITERE INFORMATIONEN:

Video-Ausschnitte der Preisverleihung im Europäischen Parlament in Straßburg am 27.11.2019
Top Story LUX-Preis (in allen Sprachen verfügbar, über die Sprachauswahlleiste in der linken oberen Ecke)
Infografik: LUX Prize: Showcasing European cinema (Englisch)
LUX-Preis 2019 - Multimedia-Paket
Webseite des LUX-Preises