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04-09-2019
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Mehr als 8 Millionen Euro an EU-Hilfen nach Wetterschäden in Österreich

Die Mitglieder des Haushaltsausschusses haben am 3. September zugestimmt, Österreich mit 8,15 Millionen Euro aus dem EU-Haushalt bei der Behebung von Wetterschäden aus 2018 zu unterstützen.

Illustration: Überschwemmung
Illustration: Überschwemmung

Die Abgeordneten haben Mittel aus dem EU-Solidaritätsfonds in Höhe von insgesamt 293,5 Mio. Euro für Österreich, Italien und Rumänien nach den Naturkatastrophen im Jahr 2018 bewilligt. Der Hauptempfänger Italien erhält 277,2 Mio. Euro, Rumänien 8,2 Mio. Euro.

In Österreich wurde der bei weitem größte Schaden im südlichsten Bundesland Kärnten und in der angrenzenden Provinz Osttirol verursacht, zwei an Italien grenzende Alpenregionen. Starke Regenfälle und Stürme führten zu Überschwemmungen von Gebäuden, erheblichen Windschäden in Wäldern, Erdrutschen und Stromausfällen, so die EU-Kommission.

Österreich erhält die EU-Hilfen als betroffener Nachbarstaat Italiens, wo dieselben Wettererscheinungen weitaus größere Schäden angerichtet haben.

Weitere Informationen enthält der Vorschlag der EU-Kommission sowie der Berichtsentwurf des EP-Berichterstatters Siegfried Muresan, (EVP, RO), der die Finanzhilfen befürwortet.

Die nächsten Schritte

Der Berichtsentwurf zur Billigung der Finanzhilfen wurde mit 35 Ja-Stimmen, 1 Gegenstimme sowie 3 Enthaltungen angenommen und benötigt noch die Zustimmung des Plenums des Europäischen Parlaments, das auf der Plenarsitzung in Straßburg vom 16.-19. September darüber entscheidet.

 

WEITERE INFORMATIONEN:

Merkblatt zu den Verfahrensschritten (2019/2023(BUD))
Haushaltsausschuss des Europäischen Parlaments
Berichterstatter Siegfried Muresan, (EPP, RO)