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Presse - Fotografen
Presse - Fotografen
 
12-10-2015

Eintritt frei: LUX-Filmtage und Film über den Sacharow-Preisträger Dr. Denis Mukwege in Berlin

 

Der Leiter des Informationsbüros des Europäischen Parlaments in Deutschland, Frank Piplat, lud ein zu:

 

1. den LUX-Filmtagen - die drei Finalisten 2015

UND

2. "Der Mann, der Frauen heilt - die Wut des Hippokrates" - ein Film über den Sacharow-Preisträger 2014, Dr. Denis Mukwege

am Donnerstag, 5. und Freitag, 6. November 2015

im Babylon

Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin

 

Die Filme werden kostenlos im Original mit deutschen Untertiteln zu folgenden Uhrzeiten gezeigt:

 

Donnerstag, 5. November 2015

Freitag, 6. November 2015

17.00 Uhr: MUSTANG (97 min, Türkisch
mit dt. Untertiteln)

Anschließend gegen 18.45 Uhr: Diskussion

17.00 Uhr (Kino 2): DER MANN, DER FRAUEN HEILT - DIE WUT DES HIPPOKRATES
(114 min, Original mit dt. Untertiteln)
Anschließend gegen 19.00 Uhr: Diskussion

 

18.00 Uhr: UROK (Die Lektion)

 

20.00 Uhr: MEDITERRANEA (107 min, Französisch, Italienisch, Englisch, Arabisch und Bissa mit dt. Untertiteln)

20.00 UhrMUSTANG

22.00 Uhr: UROK (Die Lektion) (110 min, Bulgarisch mit dt. Untertiteln)

 

22.00 UhrMEDITERRANEA

EINTRITT FREI - Anmeldung erforderlich bis 4. November 2015

Über das Formular weiter unten auf dieser Seite oder
per E-Mail: veranstaltungen-berlin@ep.europa.eu oder
telefonisch: 030 2280 1000

Bitte geben Sie die Namen der Kinobesucher, Filmtitel und die gewünschte Anzahl der Karten an.

Die Anmeldungen werden nach ihrem Eingang berücksichtigt.

Bitte beachten Sie, dass bei den Veranstaltungen Fotoaufnahmen gemacht werden, die vom EP im Internet und den sozialen Medien oder in Publikationen zur Berichterstattung genutzt werden können. Falls Sie mit der Nutzung von Fotomaterial, auf dem Sie zu sehen sind, nicht einverstanden sein sollten, wenden Sie sich bitte an: epberlin@ep.europa.eu   

Sie als Zuschauer haben auch die Möglichkeit, über Ihren Favoriten-Film abzustimmen. Für mehr Informationen und zur Abstimmung: www.luxprize.eu oder  https://www.facebook.com/LUX.Cinema.Prize

 

 

 

Die Filme im Einzelnen:

Die drei Finalisten der LUX-Filmtage 2015:

MUSTANG
Regie: Deniz Gamze Ergüven (Frankreich, Deutschland, Türkei, Katar 2015)
Es ist Frühsommer. Lale und ihre vier Schwestern wohnen in einem Dorf im Norden der Türkei. Auf ihrem Nachhauseweg von der Schule lassen sie sich auf unschuldige Spiele mit einigen Jungs ein. Der unmoralische Charakter ihres Spiels löst einen Skandal mit unvorhersehbaren Folgen aus. Das Zuhause der Familie wird nach und nach zum Gefängnis; der Schulunterricht wird durch Haushaltskurse ersetzt und Ehen werden arrangiert. Den fünf Schwestern, die in ihrer Leidenschaft für Freiheit miteinander verbunden sind, gelingt es jedoch, den Zwängen, mit denen sie konfrontiert werden, zu entkommen.


MEDITERRANEA
Regie: Jonas Carpignano (Italien, Frankreich, USA, Deutschland, Katar 2015)
Weit entfernt von seiner Heimat Burkina Faso versucht Ayiva einen Weg zu finden, um für seine Schwester und seine Tochter zu sorgen. Er nutzt seine Stellung in einem illegalen Schmugglerring aus, um sich selbst und seinem besten Freund Abas ein neues Leben auf einem anderen Kontinent zu ermöglichen. Ayiva gewöhnt sich an das Leben in Italien; als es jedoch zu Spannungen mit der ortsansässigen Gemeinschaft kommt, wird es immer gefährlicher für ihn. Er ist entschlossen, sein neues Leben in den Griff zu bekommen, und versucht, dem Sturm zu trotzen. Dies hat jedoch seinen Preis.

UROK (Die Lektion)
Regie: Kristina Grozeva und Petar Valchanov (Bulgarien, Griechenland 2015)
In Nadezhda, einer kleinen Stadt in Bulgarien, versucht eine junge Lehrerin einem ihrer Schüler, den sie des Diebstahls beschuldigt, eine Lektion über Gut und Böse zu erteilen. Gelingt es ihr jedoch – nachdem sie Schulden bei einem Kredithai aufgenommen hat – selbst den richtigen Ausweg zu finden? Wieso wird ein anständiger Mensch zum Verbrecher?

Diskussionsrunde (Donnerstag, 5. November 2015):
- Dr. h.c. Doris Pack, Koordinatorin LUX-FilmPrize, Europaabgeordnete 1989-2014
- Peter Paul Huth, LUX-Filmpreis-Jury und Film-Kritiker bei ZDF/3sat
- Sven Angene, Teilnehmer des Projekts "28 Mal Kino"

 

Film über den Sacharow-Preisträger 2014, Dr. Denis Mukwege:

 .

DER MANN, DER FRAUEN HEILT - DIE WUT DES HIPPOKRATES

ein Film von Thierry Michel und Colette Braeckmann
"Frauenkörper sind zu einem Schlachtfeld geworden. Vergewaltigung wird als Kriegswaffe eingesetzt", sagte der kongolesische Arzt Dr. Denis Mukwege als er im November 2014 mit dem Sacharow-Preis für geistige Freiheit ausgezeichnet wurde. Dr. Mukwege erhielt den Preis des Europäischen Parlaments für seinen Einsatz für Opfer brutaler sexueller Gewalt in Konfliktgebieten der Demokratischen Republik Kongo. Der Film erzählt die Geschichte von Dr. Mukwege und seinem Kampf für Gerechtigkeit und Frieden. Er zeigt auch das Schicksal von Tausenden von Frauen, denen Dr. Mukwege ihre Integrität und Würde wiedergegeben hat. Es ist ein außergewöhnlicher Film, der nicht nur einen Einblick in die Arbeit von Dr. Mukwege gibt, sondern auch den schweren und langen Konflikt im Kivu-Gebiet der Demokratischen Republik Kongo nahe schildert. Der Film wurde mit der Unterstützung des Europäischen Parlaments in 24 Sprachen untertitelt.

Diskussionsrunde (Freitag, 6. November 2015):
- Ulrike Lunacek, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Koordinatorin des Sacharow-Netzwerkes
- Dr. Denis M. Tull, Stiftung Wissenschaft und Politik

Moderation: Gabriele Heuser, rbb