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Kürzungen bei Kultur und Bildung im EU-Haushalt 2021-2027: Pressegespräch mit Sabine Verheyen

07-07-2020
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Online-Pressegespräch mit CULT-Ausschussvorsitzender Sabine Verheyen

Sabine Verheyen, Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Bildung im Europäischen Parlament, kommentiert die Kürzungen bei Bildungs- und Kulturprogrammen, die die Kommission in ihrem neuen Vorschlag für den langfristigen EU-Haushalt 2021-2027 vorgenommen hat.

Wann: Dienstag, 07.07.2020, 10:30-11:15 Uhr

Wo: Online über Cisco Webex Meetings (alle Angemeldeten erhalten die Login-Daten am Vortag) 

Anmeldung unter presse-berlin@ep.europa.eu

Verheyen und die Mitglieder des Kultur- und Bildungsausschusses kritisieren die Kürzungen als inakzeptabel für Kultur und Bildung in der EU und betonen, dass diese Sektoren durch die COVID-19-Krise besonders ausgezehrt wurden und verstärkte Unterstützung benötigen, um sich zu erholen:

"Die konkreten Zahlen für die Kultur- und Medienprogramme sind zutiefst enttäuschend. Alle Zahlen liegen weit unter dem ursprünglichen Vorschlag der Kommission von 2018 für den Haushalt 2021-2027. Das Programm Creative Europe, zu dem auch das Medienprogramm gehört, wird nicht aufgestockt. Es ist sehr bedauerlich, dass die Kommission im Vergleich zu ihrem ursprünglichen Vorschlag vor zwei Jahren niedrigere Zahlen vorschlägt. Wir haben Erwartungen geweckt, die durch den Vorschlag, der jetzt auf dem Tisch liegt, nicht erfüllt werden.

Der Ausschuss für Kultur und Bildung fordert ein Budget für diese speziellen Bereiche für die nächste siebenjährige Haushaltsperiode, indem wir unsere Prioritäten auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene anpassen. Wir haben die Kommission aufgefordert, die offensichtliche Notwendigkeit, das Budget auf die Krise und die Erholung zu konzentrieren, mit der anhaltenden Notwendigkeit für Investitionen in jene Programme in Einklang zu bringen, die unseren Kultur-, Kreativ- und Mediensektor unterstützen."

Im Vergleich zum ursprünglichen Vorschlag der Kommission für den langfristigen EU-Haushalt 2021-2027 aus dem Jahr 2018 sieht der überarbeitete Vorschlag vom Mai 2020 (bei Berechnung in Preisen von 2018) eine Kürzung von 20 Prozent für das Europäische Solidaritätskorps, eine Kürzung von 13 Prozent für Creative Europe und eine Kürzung von 7 Prozent für Erasmus+ vor.

Nachdem der überarbeitete Vorschlag am 27. Mai 2020 von der Kommission vorgelegt wurde, liegt es nun an den EU-Mitgliedstaaten, sich auf ihre Position zu einigen. Das Europäische Parlament muss jeden langfristigen EU-Haushalt genehmigen, bevor er in Kraft treten kann.

Das Online-Pressegespräch wird mit dem Konferenztool Cisco Webex Meetings durchgeführt. Sie können entweder über die kostenlose Webex-Software teilnehmen oder über einen Browser Ihrer Wahl. Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Installation der Software häufig zu einer besseren Verbindungsqualität führt.

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie am Tag vor dem Pressegespräch die Zugangsdaten, mit denen Sie sich am 07.07. einloggen können.


Bitte melden Sie sich mit Namen, E-Mail-Adresse und Medium unter presse-berlin@ep.europa.eu an
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Ablauf:

* Begrüßung

* Eingangsstatement von Sabine Verheyen (CDU/EVP), Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Bildung im Europäischen Parlament

* Fragen der Teilnehmer*innen

Maximale Dauer: 45 Minuten.

 
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Pressekontakte

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Philipp BAUER
Pressereferent
Telefon: (+49 30 2280 1025
Mobil: (+49) 170 801 8603
philipp.bauer@europarl.europa.eu

Judit HERCEGFALVI
Pressereferentin  
Telefon: (+49) 30 2280 1080
Telefon: (+33) 3 881 64025 (STR)
Mobil: (+49) 17 7323 5202
judit.hercegfalvi@europarl.europa.eu

Thilo KUNZEMANN
Pressereferent
Telefon: (+49) 030 2280 1030
Mobil: (+49) 171 388 4775
thilo.kunzemann@europarl.europa.

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