Nachhaltiger Tourismus: Die Umweltdimension

13-03-2017

Der Tourismus ist der drittgrößte Wirtschaftssektor in der Europäischen Union. Schätzungen zufolge arbeiten 17 Mio. Menschen in der Tourismusbranche, deren Gesamtbeitrag zum Bruttoinlandsprodukt der EU bei nahezu 10 % liegt. Der Tourismus steht in einer besonderen Wechselbeziehung zur Umwelt. Einerseits ist es häufig gerade der gute Zustand der Umwelt, der Menschen veranlasst, an einen bestimmten Ort zu reisen und dorthin zurückzukehren; damit ist die Umweltqualität ausschlaggebend für den Erfolg des Tourismus. Andererseits kann der Tourismus zur Ursache für erhebliche Umweltbelastungen und -auswirkungen werden. Die potenziellen negativen Folgen der Tourismusentwicklung können in drei Hauptproblembereiche unterteilt werden: Belastung der natürlichen Ressourcen, Umweltverschmutzung und physikalische Auswirkungen, die in der Regel die Degradation von Ökosystemen mit sich bringen. Klimawandel und Tourismus stehen in einem engen Zusammenhang. Die Tourismusbranche trägt zwar – größtenteils durch den Reiseverkehr – zu erhöhten Treibhausgasemissionen bei, ist aber auch durch schwerwiegende Auswirkungen der globalen Erwärmung bedroht. Am stärksten sind die Segmente Strand- , Winter- und naturnaher Tourismus gefährdet. Forscher verweisen darauf, dass es zu den ökologischen Auswirkungen des Tourismus bisher zu wenige einschlägige, EU-weite, aktuelle und ausführliche Daten gibt. Die Europäische Umweltagentur arbeitet derzeit an einem Berichtsmechanismus zur Wechselbeziehung zwischen Tourismus und Umwelt. Die Basis dafür bilden verschiedene Indikatoren, von denen viele dem Europäischen Tourismusindikatorensystem (ETIS) für ein nachhaltiges Reisezielmanagement entsprechen, das im Rahmen von EU-Maßnahmen zur Förderung eines nachhaltigen Tourismus entwickelt wurde.

Der Tourismus ist der drittgrößte Wirtschaftssektor in der Europäischen Union. Schätzungen zufolge arbeiten 17 Mio. Menschen in der Tourismusbranche, deren Gesamtbeitrag zum Bruttoinlandsprodukt der EU bei nahezu 10 % liegt. Der Tourismus steht in einer besonderen Wechselbeziehung zur Umwelt. Einerseits ist es häufig gerade der gute Zustand der Umwelt, der Menschen veranlasst, an einen bestimmten Ort zu reisen und dorthin zurückzukehren; damit ist die Umweltqualität ausschlaggebend für den Erfolg des Tourismus. Andererseits kann der Tourismus zur Ursache für erhebliche Umweltbelastungen und -auswirkungen werden. Die potenziellen negativen Folgen der Tourismusentwicklung können in drei Hauptproblembereiche unterteilt werden: Belastung der natürlichen Ressourcen, Umweltverschmutzung und physikalische Auswirkungen, die in der Regel die Degradation von Ökosystemen mit sich bringen. Klimawandel und Tourismus stehen in einem engen Zusammenhang. Die Tourismusbranche trägt zwar – größtenteils durch den Reiseverkehr – zu erhöhten Treibhausgasemissionen bei, ist aber auch durch schwerwiegende Auswirkungen der globalen Erwärmung bedroht. Am stärksten sind die Segmente Strand- , Winter- und naturnaher Tourismus gefährdet. Forscher verweisen darauf, dass es zu den ökologischen Auswirkungen des Tourismus bisher zu wenige einschlägige, EU-weite, aktuelle und ausführliche Daten gibt. Die Europäische Umweltagentur arbeitet derzeit an einem Berichtsmechanismus zur Wechselbeziehung zwischen Tourismus und Umwelt. Die Basis dafür bilden verschiedene Indikatoren, von denen viele dem Europäischen Tourismusindikatorensystem (ETIS) für ein nachhaltiges Reisezielmanagement entsprechen, das im Rahmen von EU-Maßnahmen zur Förderung eines nachhaltigen Tourismus entwickelt wurde.