Handel der EU mit Lateinamerika und der Karibik: Überblick und Zahlen

16-12-2019

Die 33 Länder, die die Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC) bilden, sind der fünftgrößte Handelspartner der EU. Die EU hat vollwertige Abkommen mit zwei lateinamerikanischen Zusammenschlüssen (Cariforum und Zentralamerikagruppe), ein multilaterales Handels-abkommen mit drei Staaten der Andengemeinschaft (Kolumbien, Ecuador und Peru) und Abkommen mit Mexiko und Chile, die derzeit modernisiert werden. Darüber hinaus hat die EU interregionale und bilaterale Rahmenabkommen sowohl mit dem Mercosur als auch mit seinen einzelnen Mitgliedern geschlossen. Die zwischen der EU und Zusammenschlüssen sowie einzelnen Ländern in Lateinamerika und der Karibik geschlossenen Abkommen über Handelsbeziehungen weisen in Bezug auf Anwendungsbereich und Methodik je nach Zeitpunkt, zu dem sie geschlossen wurden, und Kontext der Verhandlungen deutliche Unterschiede auf. Die EU modernisiert derzeit die Handelssäulen ihrer Abkommen mit Mexiko (eine „Grundsatzvereinbarung“ wurde im April 2018 erzielt) und Chile (die Verhandlungen laufen noch), um sie an die derzeitigen Normen der FHA der EU anzupassen. Wenn das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur, für dessen Handelssäule im Juni 2019 eine politische Einigung erzielt wurde, erfolgreich ratifiziert wird, hätte die EU umfassende Abkommen über Handelsbeziehungen mit nahezu allen lateinamerikanischen und karibischen Staaten (mit Ausnahme von Bolivien, Kuba und Venezuela).

Die 33 Länder, die die Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC) bilden, sind der fünftgrößte Handelspartner der EU. Die EU hat vollwertige Abkommen mit zwei lateinamerikanischen Zusammenschlüssen (Cariforum und Zentralamerikagruppe), ein multilaterales Handels-abkommen mit drei Staaten der Andengemeinschaft (Kolumbien, Ecuador und Peru) und Abkommen mit Mexiko und Chile, die derzeit modernisiert werden. Darüber hinaus hat die EU interregionale und bilaterale Rahmenabkommen sowohl mit dem Mercosur als auch mit seinen einzelnen Mitgliedern geschlossen. Die zwischen der EU und Zusammenschlüssen sowie einzelnen Ländern in Lateinamerika und der Karibik geschlossenen Abkommen über Handelsbeziehungen weisen in Bezug auf Anwendungsbereich und Methodik je nach Zeitpunkt, zu dem sie geschlossen wurden, und Kontext der Verhandlungen deutliche Unterschiede auf. Die EU modernisiert derzeit die Handelssäulen ihrer Abkommen mit Mexiko (eine „Grundsatzvereinbarung“ wurde im April 2018 erzielt) und Chile (die Verhandlungen laufen noch), um sie an die derzeitigen Normen der FHA der EU anzupassen. Wenn das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur, für dessen Handelssäule im Juni 2019 eine politische Einigung erzielt wurde, erfolgreich ratifiziert wird, hätte die EU umfassende Abkommen über Handelsbeziehungen mit nahezu allen lateinamerikanischen und karibischen Staaten (mit Ausnahme von Bolivien, Kuba und Venezuela).