Demografischer Ausblick für die Europäische Union 2020

02-03-2020

Es kommt auf die Demografie an. Wirtschaft und Arbeitsmarkt, aber auch sozialer Schutz, Generationen-gerechtigkeit und Gesundheitsversorgung, Umwelt, Nahrungsmittel und Ernährung werden von der Demografie bestimmt. Die Bevölkerung der EU-Länder ist erheblich gewachsen – um ungefähr ein Viertel seit 1960 – und steht derzeit bei fast 450 Millionen. Doch nun beginnen die Zahlen zu stagnieren und werden ab der Jahrhundertmitte voraussichtlich zurückgehen. Da die Weltbevölkerung noch erheblicher zugenommen hat und das Wachstum weiter anhält, nimmt der Anteil der EU an der Weltbevölkerung ab. Zudem altert die EU-Bevölkerung dramatisch, da sich die Lebenserwartung erhöht und die Fruchtbarkeitsziffern hinter ihr früheres Niveau zurückgehen. Das hat für eine Reihe von Bereichen, einschließlich Wirtschaft, Gesundheits-versorgung und Altersversorgung, weitreichende Folgen. Auch die Freizügigkeit innerhalb der EU und die Migration aus Drittstaaten spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Demografie in einzelnen Mitgliedstaaten und Regionen. Im Fokus der diesjährigen Ausgabe des demografischen Ausblicks stehen die mit Nahrungsmitteln und Ernährung verbundenen demografischen Herausforderungen. Es wird gezeigt, dass die EU, selbst wenn sich die Nahrungsmittelqualität verbessert und gesündere Ernährungsgewohnheiten zu einer höheren Lebenserwartung führen, weiterhin die schädlichen Folgen bekämpfen und gegen die Ursachen ernährungsbedingter chronischer Krankheiten wie Adipositas, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorgehen muss. Dieses Gutachten ist das dritte einer Serie, die der EPRS zu den demografischen Aussichten für die Europäische Union erstellt.

Es kommt auf die Demografie an. Wirtschaft und Arbeitsmarkt, aber auch sozialer Schutz, Generationen-gerechtigkeit und Gesundheitsversorgung, Umwelt, Nahrungsmittel und Ernährung werden von der Demografie bestimmt. Die Bevölkerung der EU-Länder ist erheblich gewachsen – um ungefähr ein Viertel seit 1960 – und steht derzeit bei fast 450 Millionen. Doch nun beginnen die Zahlen zu stagnieren und werden ab der Jahrhundertmitte voraussichtlich zurückgehen. Da die Weltbevölkerung noch erheblicher zugenommen hat und das Wachstum weiter anhält, nimmt der Anteil der EU an der Weltbevölkerung ab. Zudem altert die EU-Bevölkerung dramatisch, da sich die Lebenserwartung erhöht und die Fruchtbarkeitsziffern hinter ihr früheres Niveau zurückgehen. Das hat für eine Reihe von Bereichen, einschließlich Wirtschaft, Gesundheits-versorgung und Altersversorgung, weitreichende Folgen. Auch die Freizügigkeit innerhalb der EU und die Migration aus Drittstaaten spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Demografie in einzelnen Mitgliedstaaten und Regionen. Im Fokus der diesjährigen Ausgabe des demografischen Ausblicks stehen die mit Nahrungsmitteln und Ernährung verbundenen demografischen Herausforderungen. Es wird gezeigt, dass die EU, selbst wenn sich die Nahrungsmittelqualität verbessert und gesündere Ernährungsgewohnheiten zu einer höheren Lebenserwartung führen, weiterhin die schädlichen Folgen bekämpfen und gegen die Ursachen ernährungsbedingter chronischer Krankheiten wie Adipositas, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorgehen muss. Dieses Gutachten ist das dritte einer Serie, die der EPRS zu den demografischen Aussichten für die Europäische Union erstellt.