Europäisches historisches Gedächtnis: Politik, Herausforderungen und Perspektiven

15-04-2015

In diesem Themenpapier soll über Herausforderungen, derzeitige Politiken und mögliche Zukunftsperspektiven von „historischem Gedächtnis“ im europäischen Kontext reflektiert werden. Auf der Grundlage der Anerkenntnis der komplexen Natur jeglicher Form kollektiven Gedächtnisses im Allgemeinen und gemeinsamer europäischer historischer Erinnerung im Besonderen, einschließlich ihrer Anfälligkeit für politische Instrumentalisierung, wird die Notwendigkeit der Ausgestaltung einer kritischen „Kultur des Erinnerns“ argumentiert. Eine solche Kultur macht verstärkte Anstrengungen von nationalstaatlicher Seite erforderlich, ihre individuelle Geschichte in unvoreingenommener Weise aufzuarbeiten, dies auf Basis gemeinsamer europäischer Grundsätze und Werte. In diesem Zusammenhang wird die entscheidende Rolle von Bildung als Instrument zur Schaffung eines informierten historischen Bewusstseins betont. Dies bildet die Grundlage für einen selbstbewussten Umgang nicht nur mit Europas Vergangenheit, sondern auch seiner Gegenwart und Zukunft.

In diesem Themenpapier soll über Herausforderungen, derzeitige Politiken und mögliche Zukunftsperspektiven von „historischem Gedächtnis“ im europäischen Kontext reflektiert werden. Auf der Grundlage der Anerkenntnis der komplexen Natur jeglicher Form kollektiven Gedächtnisses im Allgemeinen und gemeinsamer europäischer historischer Erinnerung im Besonderen, einschließlich ihrer Anfälligkeit für politische Instrumentalisierung, wird die Notwendigkeit der Ausgestaltung einer kritischen „Kultur des Erinnerns“ argumentiert. Eine solche Kultur macht verstärkte Anstrengungen von nationalstaatlicher Seite erforderlich, ihre individuelle Geschichte in unvoreingenommener Weise aufzuarbeiten, dies auf Basis gemeinsamer europäischer Grundsätze und Werte. In diesem Zusammenhang wird die entscheidende Rolle von Bildung als Instrument zur Schaffung eines informierten historischen Bewusstseins betont. Dies bildet die Grundlage für einen selbstbewussten Umgang nicht nur mit Europas Vergangenheit, sondern auch seiner Gegenwart und Zukunft.