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Europäischer Grüner Deal

06-12-2019

Der europäische Grüne Deal ist ein Programm, das in den politischen Leitlinien der neuen Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, umrissen ist. Sein Ziel besteht darin, Europa bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu steigern sowie einen gerechten Übergang für die betroffenen Regionen und Arbeitnehmer sicherzustellen. Weitere wichtige Aspekte sind der Erhalt der natürlichen Umwelt und der biologischen ...

Der europäische Grüne Deal ist ein Programm, das in den politischen Leitlinien der neuen Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, umrissen ist. Sein Ziel besteht darin, Europa bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu steigern sowie einen gerechten Übergang für die betroffenen Regionen und Arbeitnehmer sicherzustellen. Weitere wichtige Aspekte sind der Erhalt der natürlichen Umwelt und der biologischen Vielfalt, eine nachhaltige Lebensmittelerzeugung nach dem Konzept „vom Erzeuger bis zum Verbraucher“ und ein neuer Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft. Geleitet und koordiniert wird die Arbeit am europäischen Grünen Deal von Exekutiv-Vizepräsident Frans Timmermans. Eine Mitteilung der Kommission zu dem Thema wird voraussichtlich am 11. Dezember vor Beginn der Tagung des Europäischen Rates veröffentlicht. Das Europäische Parlament hat eine Aussprache zum europäischen Grünen Deal im Rahmen einer außerordentlichen Plenarsitzung am 11. Dezember 2019 anberaumt.

Politische Maßnahmen der EU im Interesse der Bürger: Energieversorgung und Energiesicherheit

28-06-2019

Die Energiepolitik ist ein Zuständigkeitsbereich, der von der EU und ihren Mitgliedstaaten gemeinsam verwaltet wird. Während die EU gemäß den Verträgen für die Versorgungssicherheit zuständig ist, tragen die Mitgliedstaaten die Verantwortung für die Festlegung der Struktur ihrer Energieversorgung und die Auswahl ihrer Energiequellen. Der Schwerpunkt der EU-Rechtsvorschriften zur Versorgungssicherheit liegt auf Erdgas- und den Strommärkten, und sie stehen in engem Zusammenhang mit anderen Zielen der ...

Die Energiepolitik ist ein Zuständigkeitsbereich, der von der EU und ihren Mitgliedstaaten gemeinsam verwaltet wird. Während die EU gemäß den Verträgen für die Versorgungssicherheit zuständig ist, tragen die Mitgliedstaaten die Verantwortung für die Festlegung der Struktur ihrer Energieversorgung und die Auswahl ihrer Energiequellen. Der Schwerpunkt der EU-Rechtsvorschriften zur Versorgungssicherheit liegt auf Erdgas- und den Strommärkten, und sie stehen in engem Zusammenhang mit anderen Zielen der EU: Konsolidierung eines Energiebinnenmarkts, Verbesserung der Energieeffizienz und Förderung von erneuerbaren Energiequellen, um die CO2-Emissionen der Wirtschaft zu verringern und die Ziele des Übereinkommens von Paris zu erfüllen. In der Wahlperiode 2014–2019 gab es zahlreiche Initiativen im Zusammenhang mit der Versorgungssicherheit. Die Organe der EU konnten in Bezug auf eine überarbeitete Verordnung über die Sicherheit der Gasversorgung, eine überarbeitete Verordnung über die Sicherheit der Stromversorgung, einen überarbeiteten Beschluss über zwischenstaatliche Energieabkommen, eine gezielte Überarbeitung der Erdgasrichtlinie, durch die ihre wichtigsten Bestimmungen auf Fernleitungen mit Drittstaaten anwendbar wurden, sowie auch in Bezug auf neue Ziele für Energieeffizienz und erneuerbare Energiequellen bis 2030 eine Einigung erzielen. Das Parlament hat außerdem einige Initiativentschließungen im Bereich Energie angenommen, darunter eine zu der neuen EU-Strategie für Flüssigerdgas und zur Gasspeicherung, die für die Sicherheit der Erdgasversorgung entscheidend ist. Mittlerweile wird mit EU-Projekten von gemeinsamem Interesse eine Energieinfrastruktur finanziert, mit der der Energieverbund verbessert und die Versorgungssicherheit unterstützt wird. Seitens der Unionsbürger EU besteht eine zunehmende Erwartung an die EU, ihr Engagement in Bezug auf Energieversorgung und Energiesicherheit zu verstärken. Während im Jahr 2016 nur knapp über die Hälfte aller Unionsbürger (52 %) diese Auffassung teilten, wird sie heute von ca. zwei Dritteln (65 %) vertreten. Die EU wird weiterhin eine führende Rolle bei der Überwachung der Versorgungssicherheit einnehmen, während der Übergang der Energiewirtschaft vom alten System der zentralisierten, von fossilen Brennstoffen dominierten Energieerzeugung in einzelstaatlichen Märkten zu einem neuen, durch einen hohen Anteil von erneuerbaren Energiequellen, eine verstärkt lokale Produktion und grenzübergreifende Märkte charakterisierten System erfolgt. Die EU müsste jedoch ein besonderes Gesetzgebungsverfahren anwenden, um unmittelbar in die Bestimmung der Energieversorgung ihrer Mitgliedstaaten einzugreifen. Bei diesem Verfahren muss Beschlussfassung im Rat einstimmig erfolgen, und das Parlament hat dabei lediglich beratende Funktion. Dies ist die aktualisierte Fassung eines Briefings, das vor der Wahl zum Europäischen Parlament 2019 veröffentlicht wurde.

Governance of the energy union

16-01-2019

The Commission proposed a regulation on governance of the energy union, as part of its Clean Energy package (30 November 2016). The proposal aims to simplify the process of monitoring progress and help to implement the goals of Energy Union, in particular the 2030 EU targets on renewables, energy efficiency and greenhouse gas emissions. National energy and climate plans are to be prepared for the 2021-2030 period, followed by progress reports. Both plans and reports will use binding templates, and ...

The Commission proposed a regulation on governance of the energy union, as part of its Clean Energy package (30 November 2016). The proposal aims to simplify the process of monitoring progress and help to implement the goals of Energy Union, in particular the 2030 EU targets on renewables, energy efficiency and greenhouse gas emissions. National energy and climate plans are to be prepared for the 2021-2030 period, followed by progress reports. Both plans and reports will use binding templates, and gain early input from the Commission. The proposed regulation envisages national and EU registries and inventories on greenhouse gas emissions for the post-2020 period, as a means to assess progress in meeting the goals of the Paris Climate Change Agreement. Trilogue negotiations started in February 2018 and concluded with a provisional agreement on 20 June 2018. The final text was formally adopted by Parliament (13 November 2018) and Council (4 December 2018). It was published in the Official Journal on 21 December 2018 and entered into force three days later. Fifth edition. The ‘EU Legislation in Progress’ briefings are updated at key stages throughout the legislative procedure.

Research for PECH Committee - Implementation and impact of key European Maritime and Fisheries Fund measures (EMFF) on the Common Fisheries Policy, and the post-2020 EMFF proposal

15-01-2019

This Report is a research on the current performance of the shared management component of the European Maritime and Fisheries Fund (EMFF) and its impact on the Common Fisheries Policy. Based on quantitative data collection as well as on interviews with Managing Authorities of Member States and stakeholders, the Report also analyses the legislative proposal for the post-2020 EMFF and seeks to support the Members of the PECH Committee of the EU Parliament in their consideration.

This Report is a research on the current performance of the shared management component of the European Maritime and Fisheries Fund (EMFF) and its impact on the Common Fisheries Policy. Based on quantitative data collection as well as on interviews with Managing Authorities of Member States and stakeholders, the Report also analyses the legislative proposal for the post-2020 EMFF and seeks to support the Members of the PECH Committee of the EU Parliament in their consideration.

Externe Autor

CETMAR, Spain: Marta Ballesteros, Rosa Chapela, Jose L. Santiago, Mariola Norte-Navarro - COGEA, Italy: Anna Kęsicka, Alessandro Pititto, Ugo Abbagnano, Giuseppe Scordella

Effort sharing regulation, 2021-2030: Limiting Member States' carbon emissions

19-07-2018

In July 2016, the European Commission presented a proposal for a regulation to limit post-2020 national emissions of greenhouse gases (GHG) in sectors not covered by the EU emissions trading system (ETS). These include transport, buildings and agriculture. The proposed regulation would be the successor of the Effort Sharing Decision that sets annual national GHG emission limits for the period 2013-2020. The proposed regulation is part of the EU’s efforts to reduce its GHG emissions by at least 40% ...

In July 2016, the European Commission presented a proposal for a regulation to limit post-2020 national emissions of greenhouse gases (GHG) in sectors not covered by the EU emissions trading system (ETS). These include transport, buildings and agriculture. The proposed regulation would be the successor of the Effort Sharing Decision that sets annual national GHG emission limits for the period 2013-2020. The proposed regulation is part of the EU’s efforts to reduce its GHG emissions by at least 40% below 1990 levels by 2030. This target was set by the European Council in October 2014, and also constitutes the EU’s international commitment under the 2015 Paris Agreement on climate change. After completion of the legislative procedure, the final act was signed on 30 May 2018. The Regulation entered into force on 9 July 2018. Fifth edition. The ‘EU Legislation in Progress’ briefings are updated at key stages throughout the legislative procedure. Please note this document has been designed for on-line viewing.

Research for AGRI Committee - Towards the CAP post 2020 - Appraisal of the EC Communication on ‘The Future of Food and Farming’ of 29 November 2017

15-05-2018

This study assesses the European Commission’s plans for CAP reform as set out in November 2017 and subsequently. It discusses the extent to which those plans address the performance of the CAP against its objectives, compares them with the views and ideas of stakeholders and makes recommendations.

This study assesses the European Commission’s plans for CAP reform as set out in November 2017 and subsequently. It discusses the extent to which those plans address the performance of the CAP against its objectives, compares them with the views and ideas of stakeholders and makes recommendations.

Externe Autor

D. Mottershead, K. Hart, A. Maréchal, S. Meredith, A. Lorant, F. Bas-Defossez, D. Baldock (IEEP), J-C. Bureau, A. Matthews

A stable Egypt for a stable region: Socio-economic challenges and prospects

19-01-2018

Seven years after the 2011 uprising in Egypt, a combination of domestic challenges, together with instability in the Middle East and North Africa region has stalled the country’s ongoing transition. Stability in Egypt is key for the region, and the country’s international partners such as the EU have a clear interest in helping move the country towards stability and prosperity. To that end, this study investigates the main challenges facing Egypt, focusing on social, economic, political and environmental ...

Seven years after the 2011 uprising in Egypt, a combination of domestic challenges, together with instability in the Middle East and North Africa region has stalled the country’s ongoing transition. Stability in Egypt is key for the region, and the country’s international partners such as the EU have a clear interest in helping move the country towards stability and prosperity. To that end, this study investigates the main challenges facing Egypt, focusing on social, economic, political and environmental challenges. The study analyses the implications of these challenges for Egypt’s stability in the coming decades. The study then examines the key drivers of EU-Egypt relations and provides a number of policy recommendations on how the EU can support Egypt’s longer-term stability. The study argues that the EU’s economic and security engagement with Egypt should not come at the expense of supporting democracy, human rights and the rule of law. The study also argues that EU programmatic assistance to Egypt should focus on youth, women, education, and entrepreneurship. Finally, the study also argues that the EU’s engagement is likely to be more successful if EU member states are more unified in their approach towards Egypt.

IMPLEMENTING THE PARIS AGREEMENT - COP23

13-10-2017

At the COP21 UN climate change conference in Paris in December 2015, a global agreement was reached which contains goals and mechanisms for responding to climate change and binding obligations for all Parties. The Paris Agreement sets a long-term goal of limiting the increase in the global average temperature to well below 2 degrees C above pre-industrial levels, and of pursuing efforts to limit this temperature increase to 1.5 degrees C. It also includes the goal to increase the ability to adapt ...

At the COP21 UN climate change conference in Paris in December 2015, a global agreement was reached which contains goals and mechanisms for responding to climate change and binding obligations for all Parties. The Paris Agreement sets a long-term goal of limiting the increase in the global average temperature to well below 2 degrees C above pre-industrial levels, and of pursuing efforts to limit this temperature increase to 1.5 degrees C. It also includes the goal to increase the ability to adapt to the adverse impacts of climate change and to make finance flows consistent with a pathway towards low greenhouse gas emissions. In order to achieve these goals, the Paris Agreement requires all Parties to undertake efforts towards reaching global peaking of greenhouse gas emissions as soon as possible and towards achieving a balance between anthropogenic emissions by sources and removals by sinks (“carbon neutrality”) in the second half of the 21st century.

Externe Autor

Lorenz MOOSMANN, Henrik NEIER, Nicole MANDL, Klaus RADUNSKY, Tina OHLIGER

Städte: Frontlinie des Klimaschutzes

05-10-2017

Städte spielen eine wichtige Rolle bei der Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels und beim Erreichen der Ziele des Übereinkommens von Paris. In der Europäischen Union (EU), wo annähernd drei Viertel der Bevölkerung in Stadtgebieten leben, geben viele Städte den Takt vor, indem sie Maßnahmen in drei Bereichen ergreifen, die für die Erhöhung der Energieeffizienz und die Senkung der Emissionen zentral sind – und zwar Gebäude, Energieversorgung und Verkehr –, und damit als lebende Laboratorien ...

Städte spielen eine wichtige Rolle bei der Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels und beim Erreichen der Ziele des Übereinkommens von Paris. In der Europäischen Union (EU), wo annähernd drei Viertel der Bevölkerung in Stadtgebieten leben, geben viele Städte den Takt vor, indem sie Maßnahmen in drei Bereichen ergreifen, die für die Erhöhung der Energieeffizienz und die Senkung der Emissionen zentral sind – und zwar Gebäude, Energieversorgung und Verkehr –, und damit als lebende Laboratorien für klimawandelbedingte Innovationen agieren. Die EU unterstützt Städte in ihren Anstrengungen, Beratung anzubieten, den Austausch von Erfahrungen und Wissen zu fördern, die Zusammenarbeit auszubauen und die Klimapolitik zu finanzieren. Klimarelevante Initiativen wurden in verschiedenen politischen Bereichen umgesetzt, vom Verkehr über die Umwelt bis hin zur Forschung und Entwicklung. Zu den bekanntesten Initiativen gehört der Konvent der Bürgermeister für Klima und Energie, der gegenwärtig annähernd 7 600 Unterzeichnerstädte zählt. Ein unterstützender Rahmen ist entscheidend, wenn Initiativen auf Städteebene über genügend Ressourcen und das Potenzial verfügen sollen, um einen entscheidenden Wandel herbeizuführen. Der erleichterte Zugang zur Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen und die Stärkung der Rolle von Städten bei der Steuerung dieser Maßnahmen gehören zu den wichtigsten Herausforderungen der Zukunft und zu den wichtigsten Forderungen von Städteverbunden. Diese Forderungen werden nun vom Europäischen Parlament geprüft, insbesondere im Zusammenhang mit dem Vorschlag für eine Regulierung des Governance-Systems der Energieunion. In Vorbereitung befinden sich zudem zwei Initiativberichte über die Rolle von Städten erstens bei der Umsetzung des Übereinkommens von Paris und zweitens innerhalb des institutionellen Rahmens der Union.

'Global Trends to 2035' Geo-politics and international power

20-09-2017

This study considers eight economic, societal, and political global trends that will shape the world to 2035, namely an ageing population, fragile globalisation, a technological revolution, climate change, shifting power relations, new areas of state competition, politics of the information age and ecological threats. It first examines how they may affect some of the fundamental assumptions of the international system. Then it considers four scenarios based on two factors: an unstable or stable Europe ...

This study considers eight economic, societal, and political global trends that will shape the world to 2035, namely an ageing population, fragile globalisation, a technological revolution, climate change, shifting power relations, new areas of state competition, politics of the information age and ecological threats. It first examines how they may affect some of the fundamental assumptions of the international system. Then it considers four scenarios based on two factors: an unstable or stable Europe and world. Finally, it presents policy options for the EU to address the challenges created by these trends.

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